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The Gypsy Gentleman - 2009-09-25 | Archiv | Programm | LiveAtDot | Dot Club Berlin | Live Music, Bar, Club, Berlin Kreuzberg
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The Gypsy Gentleman

am 25. Sep. 2009
Jazz & Dance

20:00 Tanzstunde mit Tanztrainer
21:00 Jazz live zum Tanz

Alexey Krupsky (Gitarre)
Eugen Miller (Bass)
MARK The Boss (Drums,Percussion)
Janko Lauenberger (Gitarre)


Sie sind einmalig und die Konzerte verführen wohl jedermann zum schwelgen, zum geniessen, zum feiern und dazu, das Hier und Jetzt - mit Unterstützung von eleganten Gitarrensoli und rauschenden Drumbeats - voll und ganz auszukosten.

Wer ist diese Gruppe, die es schafft das Publikum so schnell und gründlich zu verzaubern?

Vier Musiker, teils russisch, teils deutsch verabredeten sich im Sommer 2008 zum gemeinsamen Ritt in die GIPSY Ebene. Zigeuner sind sie sowieso, spielen tun sie jeder einzeln in diversen Formationen ebenfalls seit Jahren, doch der Koryphäe MARK (Schlagzeug) die Leitung an die Hand zu geben war etwas ganz Neues - und sicher der Ursprung dieser musikalisch frischen Energie.

Dieser Bandleader und " Boss" MARK ist alterslos, raucht mit Strohhut und KaroAnzug gekleidet tonnenweise Zigarillos, als wäre die Zeit um 1900 stehengeblieben.
Unter seinem Hut lugt er hervor und begrüsst charmant Gäste und Musiker in 10 Sprachen.
Dann beginnt er den letzten Teil eines Konzertes damit, auf seinen Schuhen und danach den Tellern des Gastgebers heisse Rhythmen zu spielen.
Die Teller überleben, aber den Gästen bleibt meist keine Wahl: Sie tanzen, klatschen mit, johlen, rufen und sind ausgelassen.

MARK grinst verschmitzt hinüber zu seinem Gitarristen JANKO , der eine von den beiden Gitarrenhelden in dieser Combo. JANKO spielt, fliegt und greift in die Saiten als ob der Teufel in reitet um dann an seinem Kollegen ALEXEJ KRUPSKY abzugeben. Plötzlich glitzern Mandolinenphrasen durch den Raum, Banjo, Geige und Akustikgitarre wechseln sich ab, Der "BOSS" spielt nun Harmonika und rennt dabei durch den Saal. Spielerisch, sucht den Kontakt, sucht die Nähe und scheint zu sagen...." nehmt die Musik, esst sie, trinkt sie und lasst sie nie wieder los"...
Ich denke an Lagerfeuer, Rußland und sehr alte Zeiten.

Dahinter am Bass unermüdlich EUGEN MILLER der seine Gutmütigkeit und Wärme auch auf der Bühne nicht verstecken kann...
Alle haben sie an Hochschulen studiert, jeder einzelne ist schon um die halbe Welt gezogen, hat auf großen Bühnen gestanden aber mein Eindruck ist:
Hier in Berlin ist eine neue Formation geboren, die von sich hören machen wird, sie sind zu gut, zu feurig und einfach anders als der Rest.

(von Steven Töteberg)

[< schedule...]
25. Sep, 20:00 Uhr