
1996 in Toronto gegründet, hat das Trio um den Namensgeber, Gitarristen und Sänger Danko Jones sich dem harten Weg verschrieben:
Bekanntheit durch pausenloses Touren in über 30 Ländern auf 5 Kontinenten! Kreuz und quer über den Globus, immer dort, wo es einen Club oder auch ein Festival aus dem Tiefschlaf zu befreien gilt, tauchen Danko Jones auf, um der Langeweile ein Ende zu setzen.
Und die Triebfeder, um dieses unheimliche Arbeitspensum durchzuhalten, heißt Rock - satt und authentisch, rau und markant.
Und das mit jener unverwechselbaren Attitüde, Songs zu schreiben, die lange im Gedächtnis haften bleiben.
Ihre ersten drei Alben „Born A Lion“, „We Sweat Blood“ und „Sleep Is The
Enemy“ atmen den unverfälschten Rock mit jeder Note aus.
Im November 2004 warf Danko noch ein Spoken Words-Album ins Rennen, auf dem er allerlei Humorigkeiten über das Dasein als Musikfan zum Besten gibt. Auf ihrem aktuellen Output „Never Too Loud“ – der Titel ist natürlich Programm – schüttet das kanadische Trio ein Füllhorn rockiger, rifforientierter Songs aus, die auch hohe melodische und songwriterische Qualität vorweisen.
Charakteristisch für ihre Musik sind die abgehackten Gitarrenpowerchord- und Singletoneriffs im Stile von AC/DC. Referenzpunkte lassen sich viele
ausmachen, aber die drei Jungs haben ihren ganz eigenen Charme. Ihre
Bühnenperformance ist vor allem von der leicht selbstironischen und vulgären Art des Frontmanns geprägt.
Fans von Kiss können sich schon mal über die immer weit heraus gestreckte Simmons-Zunge freuen. Aber keine Angst: Sein „Bühnen-Alter-Ego“ ist nur eine sarkastische Darstellung seiner selbst und der Gesellschaft.
Und die drei Matadore Danko, John Calabrese (Bass) und Damon Richardson (Schlagzeug) treten nicht, wie szene-typisch eventuell zu erwarten wäre, in abgerissenen Klamotten und fettigen Haaren auf die Bühne.
Ein Anzug muss es mindestens sein, am besten mit einem stylishen Hut, denn „today most men look like they just rolled out of bed“. Doch sobald das erste
Riff aus der Gibson Explorer ertönt, wird in bester AC/DC-Diktion stur,
straight und bierig gerockt.
Auf Festivals ist das eine Bank, im Club ein Erlebnis, das einer Zitatsammlung aus stereotypen Rockposen gleichkommt: breitbeinig, schwitzig, testosterongeschwängert.
Danko Jones ist nichts für Schöngeister, macht live aber um so mehr Spaß, womit LiveAtDot zur Eröffnung genau das präsentiert, um was es in erster Linie geht.